Meine Anreise war ziemlich komplex. Da ich beim Flug buchen nicht richtig aufgepasst habe, ging mein Flieger nicht von Santo Domingo, sondern von Haiti ab. Also mußte ich einen Tag früher mit dem Bus nach Port au Prince fahren, dann am nächsten Tag nach Florida, 7 Stunden Aufenthalt, weiter nach Trinidad, 8 Stunden Pause, und dann nach Georgetown in Guyana.
Der Landeanflug auf den Flughafen mußte abgebrochen werden. Zuviel Wasser auf der Landebahn. Es ging wieder nach oben, ein paar Schleifen, es war absolut still im Flieger und dann mußte auch noch der zweite Anflug abgebrochen werden. Nach 40 Minuten kreisen flogen wir schließlich zurück nach Trinidad.  
Durch den trockenen Südwesten, Richtung Haiti.
Vor und zwischen den Grenzzäunen reger Handel. Jeder versucht hier sein Geschäft zu machen.
Selbst Uniformierte versuchen Dir zu erklären, daß der Einreiseschein nicht fertig ausgefüllt ist. Selbst wenn sie nichts zum ausfüllen finden, verlangen sie dann 20 !!! US Dollar für die Hilfe. Haben sie bei mir allerdings Pech. Müssen sich einen anderen Blödmann suchen.
Port au Prince gleicht einer Festung. Bevor hier angefangen wird zu bauen, wird eine ca.3m hohe Mauer um das Grundstück gezogen und mit ordentlich Natodraht versehen. Wenn dann noch Geld übrig ist, kann gebaut werden. Ich sehe also nur Mauern wenn ich die Straße entlang fahre. Mir die City anzuschauen habe ich mir gekniffen.
Das Grenztor und weiter auf der Grenzstraße Richtung Port au Prince.
Maimi, Trinidad und dann der Anflug auf Georgetown...
Was für ein schönes Wetter hier !!! Auftanken und beim nächsten Anlauf klappt es dann.
Guyana ist nur ca. 270.000 km klein und ist zu 85% durch Berge und Dschungel ziemlich unzugänglich. Es gibt nur 3 Einwohner auf einen Quadratkilometer, also rund 750.000. Weiß keiner so genau. Pro Jahr besuchen wohl nur ca. 2500 Touristen das Land. 3 davon habe ich in den 5 Tagen gesehen.
Guyana war früher eine niederländische Kolonie. Später prügelten sich Franzosen und Briten darum. Was blieb ist leider wieder Linksverkehr. Die Briten holten nach dem Ende der Sklaverei viele Inder als Arbeitskräfte ins Land. Der Anteil soll heute über 40% betragen. Gesehen habe ich nur wenige, aber oft klang indische Musik aus den Autos.  
Geblieben sind die alten Holzhäuser. Leider vergammeln sehr viele von ihnen, was hier in den Tropen natürlich auch schnell geht. Feuchtigkeit und Termiten verrichten sehr zügig ihre Arbeit.
Traditionell werden alle Häuser auf Stelzen errichtet. Ich denke auf Grund der Feuchtigkeit. Georgetown liegt bei Sturmflut einen Meter unter dem Meeresspiegel. Die gesamte Küste ist Schwemmland mit Kanälen durchzogen. Darum fühlten sich die Holländer wahrscheinlich hier auch so heimisch. Das ist übrigens mein Quartier. Einmal aus der Luft und einmal vom Boden aus gesehen.
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Ich bin gerade am “Couchsurven”, das heißt ich komme privat unter und der Vermieter teilt sich mit mir die Wohnung für ein paar Tage.
Ist schon etwas komisch, aber ok.
So sehen dann viele andere Häuser aus. Alles sehr ordentlich und es fällt auf:
Kein Müll liegt herum !
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