Von Olantaytambo geht es nun weiter in das Amazonasbecken von Peru. Ziel ist Puerto Maldonado um von dort mit dem Bus und dem Frachtschiff bis nach Manaus in Brasilien zu fahren. Doch leider regnete es tagelang. Mitten in der Trockenzeit war kein Weiterkommen möglich. Außerdem fährt der Bus frühestens in einer Woche und so lange in dem Nest zu bleiben, war mir dann doch nichts. Ich entschied mich für Abbruch. Da es hier nicht möglich war, wegen schlechter Telefonverbindung einen Flug zu buchen, mußte ich zuerst wieder mit dem Bus nach Arequipa zurück.
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Also wieder das vertraute Geschrei auf dem Busbahnhof (Auf abspielen klicken)
Einchecken und die gewohnt bequemen Sessel. Dann am Ortsausgang ein Stop beim Bäcker. Es ist wohl eine Spezialität. Mein Ding war das Brot allerdings nicht so. Die Passagiere sahen das aber anders und kauften unzählige fertig abgepackte Tüten. Es gab an dieser Stelle mindestens 30 solcher Verkaufsstände.
Ankunft pünktlich zum Sonntagsmarkt in Arequipa. Hier ist das Wetter mit Sonne und ca. 25 Grad auch wieder angenehm.
Meine absoluten Lieblingsblumen. Inkalilien in vielen Farben.
Und natürlich Cuy - die köstlichen Meerschweinchen.
In 2 Tagen ist mein Rückflug nach Hause. In der Stadt kenne ich inzwischen jeden Stein, also noch 2 Touren gebucht. Die erste geht in den Steinbruch. Hier gibt es überall ein ganz besonderes Vulkangestein. Der Sillar. Sillar bedeutet Quader und entstand vermutlich vor 100 000 Jahren durch den Ausbruch des Chachani. Überall wird das Gestein abgebaut, woraus Arequipa hauptsächlich erbaut wurde. Daher auch der Name, die weiße Stadt.
Der besuchte Steinbruch ist nicht mehr in Betrieb, aber die Steinmetze bearbeiten den Stein zum Teil zu kitschigen Skulpturen und zum Teil auch zu sehr anspruchsvollen Fassaden.
Hier kann man sich auch beim Klettern versuchen. Ein Sicherungsseil gibt es wohl eher nicht.
Zurück geht es dann durch die typischen lateinamerikanischen Vorstädte. Grau und staubig.
Nach ca. 30 langen Stunden ist es endlich geschafft.